Direkt zum Hauptbereich

Posts

Kollisionen - Raum für Kreativität und Innovation im Büro

Cuvillier hat mein Buch über Kreativität und Innovation im Büro veröffentlicht. Es ist ein Versuch der wissenschaftlichen Annäherung an das Phänomen, dass kreatives A rbeiten erwünscht ist aber niemand genau weiß, was das ei gentlich ist. Als Architek t und Professor für I nnenarchitektur habe ich mich damit beschäftigt, welche Schlüss e man ziehen kann , wenn man die E rkennt nisse aus Psychologie , Hi rnforschung und Kreativitätstheorie auf d ie Gestaltung von Büroraumen anwenden möchte. Beschreibung Was ist eine Kollision? Eine ungeplante Begegnung mit Effekt. Und was ist Kreativität? Die Erschaffung von etwas Neuem. Und was ist ein kreatives Büro. Das ist ein Umfeld, bei dem das Neue gefördert wird. Was so einfach klingt ist auch wirklich ganz einfach. Es gibt Orte im Büro, an denen findet das kreative Arbeiten statt. Diese Orte sind nicht die Schreibtische und Besprechungsräume, wo auch immer sie stehen. Es sind auch nicht allein die Kaffeemaschinen und Tischten...

Holm Friebe: Die Stein-Strategie

Sachbuchautor Holm Friebe erklärt uns die Stein Srategie auf der re:publica 14 und warnt dabei vor gegenwärtigem Aktionismus, der Überschätzung von Hypes und sogenannten Innovationen. Hier der Link.

VLOW!-14 Der Ein-fall - das Management der Inspiration

Workshop-Geber auf der VLOW 2014 Der Ein-fall - das Management der Inspiration   (Quelle: VLOW!-Festival.jpg)

Das Donald Duck Prinzip

http://www.arte.tv/guide/de/051597-000/das-donald-duck-prinzip   Für Amerikaner ist die Bedeutung der Donald Duck Comics in Europa kaum nachvollziehbar. Für eine ganze Generation waren die Geschichten des Zeichners Carl Barks die erste Berührung mit Comics, mit Amerika und mit einer verwegenen Idee: Es ist egal, wie oft Du hinfällst – Hauptsache, Du stehst wieder auf. In Donald Duck erkennen wir unsere Ängste, unsere Unsicherheiten und Schwächen, unsere Eitelkeiten und unseren Neid. Aber auch jene Hartnäckigkeit, mit der wir nach jeder Niederlage wieder aufstehen und neu beginnen. „Donald Duck hat mir das Leben gerettet“, sagt der österreichische Maler Gottfried Helnwein. Der französische Comic-Zeichner Jean-Pierre Dionnet erklärt, dass sogar die Erfinder des legendären französischen Comics „Métal Hurlant“ die kleine Ente verehrt haben. „Donald war mein Zugang zur Welt", stellt der norwegische Autor Oyvind Holen fest. Kaum eine amerikanische Comic-Fig...

AFO Anti-Fragile-Oposition

Die Süddeutsche Zeitung hat vor über einem Jahr eine Rezension über Anti-Fragilität von Nassim Nicholas Taleb veröffentlicht. Selbst wenn man es schafft, das Buch zu lesen, hat man fast alles sofort wieder vergessen. Vieles ist einfach zu unlogisch, zu fragil und zu wenig robust. Doch genau darum geht es wohl. Es geht darum, dass Neues wohl nur dadurch in die Welt kommt, indem es im Zwischenraum zwischen fragil und robust entsteht. In einem Bereich, dessen Unkontrollierbarkeit uns Angst macht.  Taleb schreibt, wenn etwas robuts ist, wird es durch Veränderung nicht besser. Wenn etwas fragil ist, wird es durch Veränderung zerstört. Anti-fragiles wird durch Veränderung verbessert. Nur in diesem Zustand ist Innovation möglich. Vielleicht sagt uns das etwas zum ständigen Kampf gegen Kontrolle und für den Kontrollverlust? Zum Entstehen von Kreativität zwischen Vertrauen und Offenheit? Zum Scheitern, zum Risikomanagement und zur Fehlerkultur? Gan...

Innovation is like jazz.

#DigitalDash — Innovation is like jazz.  Innovation and jazz go...

Professor Gerald Hüther // Denkwerk Zukunft // alphabet

Prof. Hüther erklärt uns aus Sicht der Hirnforscher wie sich im Gehirn Neues festsetzt, er erklärt das anhand der Plastizität des Gehirns und weist auf das Männchen-Experiment hin, bei dem die Reaktion von 6 Monate alten Babys mit Ihrer Reaktion nach weiteren 6 Monaten verglichen wird. ( Link zum ersten Teil der Untersuchung) Seine Fragestellung dabei ist, warum Neues oft als so schmerzhaft empfunden wird. Er zitiert dazu Hermann Hesse: "Leb wohl, mein Herz, nimm Abschied und Gesunde" und ergänzt: "Mein Herz und nicht mein Gehirn" - "unserer Vorstellung und Überzeugungen ... sind eng mit den emotionalen Zentren verkoppelt". Fazit ist, dass wir viel Neues wollen, es uns aber - naturgemäß - schwer fällt, dieses zu tun. Wir orientieren uns an unserem System und sind anschließend nur noch sehr schwer von unseren Gewohnheiten wieder zu entfernen. Da hat sich etwas in uns verschaltet und manifestiert - oft unterbewusst. Prof. Hüther spielt auch eine maß...